Pro­dukt­be­schrei­bung
Die Apo­the­ker­haf­tung fris­tet ein in der Recht­spre­chung und juris­ti­schen Lite­ra­tur kaum beach­te­tes Dasein. Grün­de hier­für lie­gen in der his­to­ri­schen Ent­wick­lung des Apo­the­ker­be­ru­fes sowie der Wahr­neh­mung als Unter­stüt­zungs­be­ruf des Arz­tes. Der moder­ne Apo­the­ker hat sich jedoch von der rei­nen Funk­ti­on als Arz­nei­mit­tel­her­stel­ler und Dis­tri­bu­tor ent­fernt und übt in der täg­li­chen Ver­sor­gungs­rea­li­tät ori­gi­nä­re ärzt­li­che Tätig­kei­ten aus. Wenn­gleich ihm die Heil­kun­de gesetz­lich ver­bo­ten ist, erfor­dert die ord­nungs­ge­mä­ße Erfül­lung sei­nes Ver­sor­gungs­auf­tra­ges regel­haft die Aus­übung von der Heil­kun­de zure­chen­ba­ren Tätig­kei­ten wie Ana­mne­se, Dia­gno­se, Auf­klä­rung oder The­ra­pie­aus­wahl.

Die­se Arbeit wid­met sich der Fra­ge nach der Anwend­bar­keit der Beweis­grund­sät­ze des Arzt­haf­tungs­rechts ins­be­son­de­re der Beweis­last­um­kehr auf den Apo­the­ker.

Die­ses Buch rich­tet sich ins­be­son­de­re an Juris­ten mit Schwer­punkt Medi­zin- bzw. Apo­the­ken­haf­tungs­recht sowie inter­es­sier­te Apo­the­ker.

Bei Ama­zon kau­fen*